Mehr Verantwortung übernehmen

Das letzte Jahr war für die UMIT und alle Beteiligten ein schweres, ein arbeitsintensives und hoffentlich ein lehrreiches Jahr.

 

Auch die StuVe musste und hat dazugelernt. Und hat für sich entschieden in Zukunft mehr Verantwortung zu übernehmen. Dies soll aus zwei verschiedenen Perspektiven heraus erfolgen. Einmal intern und einmal extern.

 

Intern bedeutet für uns vor allem, dass wir die Gremien Arbeit noch stärker in unseren Fokus rücken werden. Dazu werden diese Woche alle noch nicht oder bisher nur interimistisch besetzten Gremien zur Besetzung durch Studierende ausgeschrieben. Außerdem soll die Kommunikation mit den studentischen Gremienmitgliedern intensiviert werden. Zum Beispiel sollen regelmäßige Semestersprechertreffen, Gremienmitgliedertreffen oder Sprechstunden mit der StuVe stattfinden.

 

Aber die Verantwortung der StuVe soll nicht an den Türen der UMT enden. Daher hat sich die StuVe entschlossen die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, dass an Lernstörungen leidet. Solche Defizite werden bei vielen Kindern erst sehr spät entdeckt und hindern die betroffenen Kinder daran sich in der Schule voll zu entfalten. Rechnen und/oder Lesen ist für sie nicht selbstverständlich und es bedarf einer kostenintensiven Therapie, diese Störungen zu behandeln. Unbehandelte Lernstörungen bleiben bis ins Erwachsenenalter bestehen und sind für die Betroffenen und ihre Angehörige oftmals eine sehr große Belastung.

 

Das Zentrum für Lernen und Lernstörungen in Hall ist eine Einrichtung des Instituts für Angewandte Psychologie der UMIT.  Die Studierenden des Studiengangs Psychologie der UMIT werden dort aktiv in die Aktivitäten des Zentrums eingebunden. Die StuVe unterstützt mit den von ihr gesammelten Spenden allerdings nicht das Zentrum sondern direkt ein Kind aus Hall und Umgebung, in dem sie die Patenschaft für ein Kind übernimmt, dessen Eltern sich diese teure Therapie nicht alleine leisten können. Wir hoffen dadurch, diesem Kind eine Chance zu geben, genauso wie wir später die Möglichkeit zu haben, zu studieren.

 

Derzeit hat die StuVe die Patenschaft für einen Jungen übernommen, der nicht nur an Rechenstörungen, sondern auch an einer Lese-Rechtschreibstörung leidet. Mit den von der StuVe gesammelten Spenden werden 80% der Kosten für die Therapie der Lese-Rechtschreibstörung übernommen.

 

Die StuVe wird bei den verschiedenen Events der UMIT mit einem eigenen Spenden-Stand vertreten sein und klärt dort auch gerne alle Fragen zu diesem Projekt mit Ihnen und Euch persönlich. Ansonsten stehen wir gerne jederzeit für weitere Fragen per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.